Beiträge von Noquest

    Guete Tag


    Ich bin einerseits der Meinung, dass man nicht sagen kann dieser oder jener Hersteller ist gut oder weniger gut (mit Ausnahmen), geschweige dem kann man sagen dieser Reifen ist gut sofern man ihn nicht selber auf exakt jenem Auto gefahren hat. Und dann muss man noch wissen bzw präzisieren wie man fährt und welche Ansprüche man stellt.
    Sonst ist man wie weiter oben dann der Meinung bspw. der Yokohama AD08R sei nicht so gut, dabei stimmt wohl offensichtlich der Luftdruck überhaupt nicht.


    Für den Strassengebrauch kann vereinfacht gesagt alles genommen was namhafte Hersteller an UHP Reifen so anbieten, wenn dann sind das Nuancen von Unterschieden, die 99% der Autofahrer nicht mal ansatzweise spüren.


    Den sportlichsten Strassenreifen den ich bis dato gefahren bin war der Bridgestone RE002 auf einem Mazda MX5, der machte dann keine Abstriche in der Strassentauglichkeit.
    Ein Level höher in sportlicher Hinsicht wo sich Federal RSR, Toyo R1R, Yokohama AD08R, ... tummeln ist es Geschmacksache auf was man mehr Wert legen möchte, Abstriche in Nässeeigenschaften und/oder Haltbarkeit müssen da zwangsweise gemacht werden. Der AD08R ist da der beste Allrounder, der R1R der welcher bei Nässe noch am besten geht und beim RSR bekommt man am meisten fürs Geld.


    Deshalb, UHP: Dimension eingeben und nach Preis sortieren, der erste von nem gescheiten Hersteller ist da die beste Wahl.


    Gruess Dani


    PS:
    Aktuell auf Kumho Ecsta PS71 unterwegs, günstig, leise, und hält immer

    Guete Abig


    Viele der Wagen haben mehrseitige Fahrzeugausweise und nahezu alles eingetragen (Leistungssteigerungen, Diff. Sperren, Spur-, Sturz-, Nachlaufversteller, Bremsanlagen, Aerodynamik, Fahrwerke, ....)
    In der Schweiz ist es ja schön dass eben eigentlich alles eingetragen werden kann. Wird bei uns im Slalom auch gerne ausgenutzt.


    Dass es welche gibt, die nicht alles eintragen lassen ist egal.
    Der Fahrer macht viel mehr aus als das Auto im Slalom.
    Was NICHT gemacht wird ist bescheissen beim Hubraum, solch unsportliches Verhalten gibt es zum Glück eigentlich nie, mir ist die letzten Jahre kein Fall bekannt.


    Alles andere ist nach dem Prinzip: was durch die MFK und technische Abnahme kommt darf starten. Denn solange in der L4 -2000 Autos starten dürfen mit unter 550kg, da darf auch gerne ein EVO starten mit weit über 400PS (370 eingetragen).


    Gruess Dani


    PS: Getriebeübersetzung darf bis 8.0% geändert werden. Ohne Eintrag im Fz Ausweis.

    Guete Tag


    2016 als wir gegeneinander gefahren sind hats auch immer geregnet.
    Mittlerweilen habe ich mich an den CRX gewöhnt (hatte 2016 in der ersten Saison massiv mit dem Auto zu kämpfen, 2017 gings schon ordentlich besser und jetzt 2018 perfekt).
    Bure wurde ich 7. auf der Tagesrangliste (sprich von allen Fahrzeugen), 2 Lotus, 2 Subarus, 1 M3 und 1 Caterham vor mir, sonst nichts.
    Vorsprung auf den 2. in der L4 -1600 war 17S, und gute 4s auf den zweitschnellsten 1600er (die L2 -1600 sind massiv schneller als das Feld der L4).
    Jetzt stehen noch zwei Slaloms an und 8Bergrennen in Österreich.


    Ich werde 2019 & 2020 L4 -2000ccm mit meinem MX5 fahren. Geplant wäre es mit dem CRX aber 2021 in der E1 -1600 oder -2000 zu fahren.


    Gruess Dani

    Guete Tag


    Driftet zwar mittlerweilen etwas vom Thema ab, aber es bleibt eine interessante Diskussion.


    Was wir ganz vergessen haben zu erwähnen ist die Schnupperkategorie an den Autorenntagen Frauenfeld. Dort gibt es die Möglichkeit für Einsteiger zu einem reduzierten Preis und mit Betreuung durch erfahrene Piloten zu fahren. Keine Kategorieneinteilung, da auf diesem fahrerischen level sowieso noch irrelevant.
    Helm, Overall kann dort auch gemietet werden. Die Athmosphäre und das Ganze rundherum ist schon ganz toll in Frauenfeld.


    Allgemein würde ich mir wünschen, dass mehr neue Fahrer den Schritt wagen und mal ein Rennen fahren, Spass macht es auf alle Fälle.


    Ich fahre alle Rennen mit HANS und anständigem Überrollbügel. Meiner Meinung nach in den höheren Kategorien (sprich ab Slicklevel) definitiv die richtige Entscheidung.
    Es sollten aber mehr Kategorien für Einsteiger zur Verfügung stehen als jetzt. Denn nicht jeder hat ein L1 taugliches Serienfahrzeug.


    Gruess Dani

    Guete Tag


    Das Problem ist, dass ausser am Nachmittag in Ybrig überall Rennoverall und zulässiger Helm Pflicht ist.
    Wenn das nicht ausgeliehen werden kann, kostet einfach mal mitmachen einen Einsteiger schnell gute 1000Fr für ein einzelnes Rennen.


    Ich persönlich finde das zwar schade weil es doch etwas abschreckt. Aber gerade die Rennen in der Westschweiz und auf den beiden flugplätzen sind das allemal wert.
    Bin auch dafür dass am Anfang einfach das mal fahren was rumsteht das beste ist. Konkurrenzfähig ist es sowieso nicht (wegen dem Fahrer), Spass macht es aber trotzdem. Und wenn es dann den Ärmel reingezogen hat (passiert bei 95% aller Fahrer. Es ist eine andere Welt als ein bisschen zügig über irgendwelche Pässe fahren), dann kann dan überlegt werden in welche Richtung es gehen soll.



    Gruess Dani

    Guete Abig


    Der CRX rennt mit neuem Herz und frischem Fahrwerkssetup in seiner letzten L4 Saison.
    Resultate sind schlicht fantastisch, absolut unbesiegt bis dato. Frauenfeld, Interlaken, Biere, Bure.


    Wir sind mittlerweilen in der L4 -1600ccm ein ordentliches Feld an Hondas.


    Gruess Dani

    Guete Abig


    Wir haben in der Schweiz bei den strassenzugelassenen Fahrzeugen (die anderen gehen dann gewaltig ins Geld) 4 Kategorien:
    L1 - Serienfahrzeuge, FW etc alles wie ab Werk, 4 Plätzer, Semis erlaubt
    L2 - verbesserte Fahrzeuge, 4 Plätzer, Ausräumen nicht erlaubt Rest zulässig
    L3 - alte Fahrzeuge noch ohne Kat
    L4 - verbesserte Fahrteuge, 2 Plätzer, ausgeräumt
    Ausser L1 stehen die Wagen in aller Regel auf Slicks


    Zum mal ein wenig mitfahren spielt es kaum eine Rolle was für ein Auto. Der Fahrer macht viel mehr aus als das Auto.
    Die CRX Chassis sind äusserst schwierig im Slalom zu fahren aufgrund des sehr kurzen Radstandes. Der EG6 ist da besser, noch besser der EK4 (besseres Chassis an sich).
    Dein MB6 ist nicht zu schade für Slalom aber du wärst damit einfach nur Kanonenfutzer und würdest so weit hinter den Leuten fahren von den Zeiten her, dass der Spass schnell Frustration weicht. In der Klasse L4 -2000ccm kommen die Caterham und Lotus auf Rennreifen.


    Ein originaler EP3, EK4, ITR ist eine gute Wahl, dort müsste dann auch nicht 1500Fr nur in Pneus investiert werden.


    Die Schäden sind in aller Regel kosmetischer Natur, Beulen gibts das ist klar.


    Gruess Dani

    Guete Tag


    Nankang meine ich den NS-2R und nur den. Der ist im Nassen in der weichen Mischung dem Federal überlegen, im Trockenen auch, vereinfacht gesagt kann er alles ein wenig besser. Steht dem AD08R in nichts nach. Leider gibt es die weiche Mischung kaum mehr zu kaufen.


    Der Toyo gibt nach, ja bei 20min Rundkurs. Auf der Strasse gibt es keinen sportlichen Reifen, der nachlässt. Ausser vielleicht bei schweren SUV ab 1600kg.


    Mit dem Yokohama AD08R macht man aber nichts falsch, einfach bedenken, dass er im Nassen gegen Ende der Lebensdauer keine Reserven mehr hat.


    Gruess Dani

    Guete Abig


    Toyo R1R aber in 205/50R15 wäre mein Vorschlag, der kann alles sehr gut, Lebensdauer ist dafür etwas geringer. Kumho Ecsta XS ist auch sehr schön und unkompliziert zu fahren, bei viel Wasser etwas mühsam.
    Federal RSR kann auch bedenkenlos genommen werden, ist gerade im Regen sehr stark. Selbiges gilt für den AD08R. Nankang NS-2R wäre auch etwa hier anzusiedeln.
    Bei allen ausser dem Toyo wird das Nässeverhalten bei geringerer Profiltiefe deutlich schlechter.


    Gruess Dani

    Guete Abig


    Ein billiger Druckmesser mit Profiltiefenmesser ist gerade wenn auf der Strasse nach Hause gefahren wird eine gute Wahl.
    Ein Liter Öl, dest. Wasser und zwei Ersatzräder empfehle ich auch mitzuführen.


    In der Regel kann man mehr fahren als man überhaupt möchte. Bei Open Pitlane.


    Gruess Dani

    Guete Tag


    Mit frischem Profil ist der Federal RSR im Nassen sehr stark, baut allerdings schneller ab wenn ein zwei Millimeter unten sind.
    Im Trockenen ist der AD08R um einiges besser!
    Was definitiv auch empfohlen werden kann ist der Toyo R1R. Im Nassen nicht zu schlagen auch kurz vor der Verschleissgrenze nicht. Im Trockenen auch herrlich zu fahren, sicherlich auf AD08R Niveau.


    Semis auf der Strasse sind prinzipiell nicht zu enpfehlen. Ausnahme der Toyo R888 da der auch kalt gut geht. Im Nassen nur brauchbar wenn Neuprofil, dann recht schnell nicht mehr fahrbar. Der Preisunterschied für ein Strassenfahrzeug steht allerdings in keiner Relation.


    Ansonsten bringt man die ganzen Semis wie AR1, V70, A048, etc auf der Strasse gar nicht in den wirklich brauchbaren Arbeitsbereich. Erhöhter Verschleiss, Lärm, schlechte Fahreigenschaften bei Nässe, hoher Preis, kurze Lebensdauer und keine Vorteile gegenüber den günstigeren Reifen. Dafür sind es halt ‚echte‘ Semis und 95% der Fahrer fahren die ja deswegen auf der Strasse, ist leider so.


    Gruess Dani

    Guete Abig


    Gerade bei Einsteigern, sprich jene die nicht regelmässig auf abgesperrten Strecken fahren, empfehle ich den ACS Sportfahrkurs. Da werden alle Elemente einzeln mit erfahrenen Instruktoren geübt. Am Schluss gibts ein freies Fahren auf einer kleinen Slalomstrecke.


    In Anneau ist es Geschmacksache ob man die 3.0km Variante oder die 3.7km Variante fahren möchte. Mir persönlich sagt die kurze mehr zu da harmonischer und mein Wagen ist falsch übersetzt für die lange Variante.


    Empfehlenswert sind Termine im März, also je früher desto besser, da es dann eher erfahrene Teilnehmer hat die Einstellungsfahrten etc. machen und weniger jene die sonst auf öffentlichen Strassen ihr Pseudokönnen unter Beweis stellen.


    Mit Coastracing.ch habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, ebenfalls mit Sportfahrer.ch


    Gruess Dani


    PS: An den Autorenntagen in Frauenfeld gibt es wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder eine Schnupperklasse. Anspruch und Unfallgefahr sicher höher als auf einer einfachen Rundstrecke, aber vor allem der Spass ist hier auch sehr, sehr hoch. Der Preis in Relation der gefahrenen Kilometer allerdings auch.

    Guete Tag


    Der Unterschied wenn es denn einen gibt im Fahrverhalten kommt hier nicht durch die minimst anderen Federraten zustande. Sondern wenn dann durch eine stärkere Proggressivität (ob von den Federn oder den Dämpfern die nun einen anderen Nullpunkt haben), da halt einfach 20mm fehlen.


    Die Verstellung die der Fahrer spürt kommt durch eine Verstellung der Dämpfung zustande, gerade in den „härteren“ Programmen ist das FW auf gut Deutsch überdämpft die Federn tragen da kaum mehr was bei, da an sich sehr weich.
    Nur bringt eine starke Dämpfung um weiche Federn zu kaschieren vorallem eines: weniger mechanischen Grip.


    Die Physik lässt sich nicht überlisten, oder: Es gibt nie den ‚Füfer und das Weggli‘.


    Bis da etwas wirklich passendes auf den Markt ist, sprich nahezu gleich lange/hohe Federn wie original mit sportlicheren Federraten auf den Originaldämpfern (dann ist in Bezug auf die Federn einfach ein anderes Dämpfungsprogramm das passendste). Oder aber ein komplettes Fahrwerk würde ich hier gar nichts ändern.


    Gruess Dani


    PS:
    Für den wirklichen Sport- bzw. Renneinsatz werden die Federn nicht um 10-20% härter sein sondern um Faktoren also 2-3 mal vermutlich.

    Guete Tag


    Das Gewicht ist schlussendlich sehr wichtig und da ist je älter desto besser meistens. Auch macht das Fahren ohne gar nichts irgendwie mehr Spass.


    Kategorien/Klassen sind eigentlich ganz einfach eingeteilt (klar es gibt noch einige kleine Spezialkategorien, aber nachfolgend mal die 'grossen' wo es auch Teilnehmer gibt):
    L1 - Serienfahrzeuge mit Katalysator, min. 4 Sitzplätzen und Reifen mit Strassenzulassung
    L2 - verbesserte Fahrzeuge mit intaktem Innenraum und min. 4 Sitzplätzen, Rennreifen
    L3 - katlose Fahrzeuge mit Strassenzulassung, Rennreifen
    L4 - verbesserte Strassenfahrzeuge mit min 2 Sitzplätzen, ausgeräumt auf Rennreifen


    IS - Rennfahrzeuge auf Basis von homologierten Tourenwagen, sehr grosszügiges Reglement
    E1 - Rennfahrzeuge, Reglement lässt nahezu alles zu


    Da gibt es dann noch Hubraumeinteilungen (Wankel Faktor 1.5, Aufladung 1.7)
    -1400ccm, 1401-1600, 1601-2000, 2001-3000, >3001
    Manchmal auch feiner abgestuft (zB -2500, >3501)


    So sind die B16 Hondas in L1, L2 und L4 gut mit dabei da einigermassen leicht und ein super Motörchen.
    Der K20 ist auch weit verbreitet (auch in den Formelfahrzeugen uÄ.)


    Gruess Dani

    Guete Tag


    Meine Saison ist schon fast durch. Bzw. Ich fahr nur noch wenige Veranstaltungen nach der Sommerpause.


    Der CRX hält und hält und ist schnell.
    Bis jetzt immer 1. und 2. Plätze.


    Rollout am Berg durchaus gelungen und mit viel Spass verbunden.


    Gruess Dani


    Bild: Autorenntage Frauenfeld, Titelverteidigung erfolgreich


    Guete Abig


    Das Warten ist nahezu endlos; erst am 17.3. wird wieder gefahren.
    2017 gehts auch nach Österreich an den Berg, bei den historischen Fahrzeugen;)
    Und selbstverständlich allerhand Slaloms, Saisonbeginn an unserem Heimrennen in Frauenfeld Ende April.


    Anbei noch ein zwei Bilder als es noch wärmer war...


    Gruess Dani




    Guete Tag


    In aller Regel werden Lamellensperren verwendet; gibt es aber von PGE auch. Scheint mir sowieso ein Handelsname von MFactory zu sein?? Produkte, Beschreibung und Verpackung sind nämlich identisch. Also ein Plate LSD rein (1Way) und los.
    Sollten Plug an Play passen.


    Noch ein L4 CRX? Dann sind wir ja bald in der Überzahl mit den Hondas.


    Gruess Dani

    Guete Tag


    Langsamer macht ein CVT nicht. Und dass die nicht so schlimm sind wie zu deren Anfangszeiten weiss jeder der mal einen neueren Subaru gefahren ist.
    In meinen Augen das beste Getriebe. Gerade bei einem turbogeladenen Motor.
    Und für Fahrzeuge wo Alltagseinsatz, Schnelligkeit und Fahrspass im Vordergrund stehen und nicht 'Oldscoolmässiger' Einsatz im Motorsport, definitiv angebracht.


    Klar, der aktuelle Type-R lässt sich agil und spritzig bewegen: für ein schweres modernes Auto!
    Problem ist nur, dass er genau so in der Masse verschwindet, für jemanden der nicht markenfixiert ist kann es genau so gut ein Renault Megane RS, ein Ford Focus RS, ein Subaru WRX STI, ja gar ein VW Golf GTI sein.


    Also für alle, die nur einen Wagen wollen: Der würde mit einem CVT besser werden.
    Und jene die Platz für zwei oder mehr haben: Für das Geld gibts nen neuen Mazda MX-5 und einen Honda Jazz.


    Gruess Dani


    PS: da gleiche Schicksal ereilte ja den letzten verbliebenen Sportkleinwagen mit Sauger ebenfalls (Renault Clio RS)