@René: geile Storys 
Meine ist nicht ganz so spektakulär, möchte sie Euch aber dennoch nicht vorenthalten.
Also:
Es gab sich im Jahre 1998, klein Martin ging gerade in die 1. Klasse an der Kantonsschule Baden, dass er sich recht schwer tat mit unserer 2. Landessprache (nein, nicht Jugoslawisch
) und die schulischen Leistungen in diesem Fach ins Bodenlose abzusacken drohten.
Also ergriffen Mama und Papa die Initiative und meldeten mich für einen 4-Wöchigen Intensivsprachkurs in Avignon an (ja genau: sur le pont d'Avignon...). Ich sollte von Mitte Juni bis Mitte Juli den Kurs besuchen, und so meine Französisch-Kenntnisse wieder auf Vordermann zu bringen. Gesagt, getan. Es wurde Mitte Juni, und 2 Tage vor der Abreise ging ich mit ein paar Kollegen zum bräteln in den Wald. Dabei brutzelte ich mir ein (oder vielleicht auch zwei, weiss das nicht mehr...) Pouletbrüstchen. Hat auch prima geschmeckt...
...nur waren sie offenbar nicht ganz schön durch gebraten. Das Resultat:
erstmal kotzte ich mir die Seele aus dem Leib, bevor mein Körper für eine knappe Woche den Reaktor hoch fuhr (auf 40° <sick>). In diesem Zustand (ich war nie mehr so krank wie damals!) war ich natürlich nicht transportfähig, daher mussten mich meine Eltern vom Kurs abmelden (ich hatte mich natürlich schon gefreut
). Doch da wurde ihnen mitgeteilt, es gäbe auch noch einen kürzeren Sprachkurs, der nur 2 Wochen dauert und 2 Wochen später anfangen würde...

2 Wochen später, ich am HB Zürich. Meine Eltern verabschieden mich, ich besteige den Zug und setze mich irgend in ein Abteil. Den Walkman in den Ohren, das Buch vor mir, bemerkte ich zunächst gar nicht, wie noch weitere Personen (wie sich später herausstellen sollte waren es Mitschüler) um mich herum Platz nahmen.
Etwas später, der Zug war bereits eine knappe Stunde unterwegs, nahm ich den Walkman ab und ging auf die Toilette. Als ich zurückkomme fallen mir die Personen auf, die das Abteil neben mir besetzten. Es waren 2 Mädels in meinem Alter und ein Junge, etwa 2 Jahre jünger, und sie spielten "Arschlöchle". Die eine der zwei Mädchen, eine hübsche Blondine (ich steh auf Blond
) fragte mich, ob ich nicht lust hätte mitzuspielen. Ich willigte ein und so lernte ich Alexandra (die Blonde), Daniela (ihre Kollegin) und Thomas (Alexandra's Cousin) kennen.
Ich teilte später mit Thomas das Zimmer (ja, hätte es auch lieber mit Alexandra geteilt
) und verbrachte eigentlich die ganzen 2 Wochen mit den 3en.
Als wir dann 2 Wochen später wieder nach Hause fuhren, war Alexandra meine Freundin...
Wie gesagt: Das war im Sommer 1998 - ich und Alexandra sind heute immernoch zusammen 
Wäre ich damals nicht krank geworden und hätte somit den Kurs nicht wie geplant besuchen können, hätte ich Alexandra wohl nicht, oder nur beiläufig kennen gelernt und es wäre nicht die Liebe meines Lebens geworden...