Beiträge von Tomcat

    Die neue Kolummne von Andreas Thiel in der aktuellen WELTWOCHE dürfte Pädu freuen... :D


    Am Telefon


    Theaterkasse: Theater am Hechtplatz, Sandra, grüezi?


    Moritz: Moritz Leuenberger, grüezi. Ich hätte gerne zwei Karten für die Vorstellung von Andreas Thiel am Samstag.


    Theaterkasse: Gerne . . . Ihre Kreditkartennummer, bitte?


    Moritz: American Express 3229 830008 47952.


    Theaterkasse: Danke, Ihre Plätze sind gebucht.


    Moritz: Äh, Moment, was kosten die denn?


    Theaterkasse: Das kommt ganz auf die Zuschauer an.


    Moritz: Das finde ich gut. Je nachdem, wie es einem gefallen hat, kann man so viel geben, wie man will?


    Theaterkasse: Nein, je länger die Warteschlange vor der Kasse ist, desto teurer werden die Eintritte.


    Moritz: Wieso das denn?


    Theaterkasse: Wir versuchen die Zuschauer umzuerziehen, damit sie nicht immer alle gleichzeitig am Samstagabend ins Theater kommen.


    Moritz: Ich will aber am Samstagabend ins Theater!


    Theaterkasse: Dann müssen Sie halt den Preis dafür bezahlen.


    Moritz: Wie teuer könnte das denn werden?


    Theaterkasse: Samstags ist immer ausverkauft. Sie müssen also damit rechnen, dass wir Ihrer Kreditkarte einige hundert Franken werden belasten müssen.


    Moritz: Wie bitte?


    Theaterkasse: Das ist eine reine Lenkungsabgabe. Wenn Sie am Dienstag die frühe Nachmittagsvorstellung besuchen würden, käme das viel günstiger für Sie.


    Moritz: Ich will aber nicht am frühen Dienstagnachmittag ins Theater! Ich arbeite am Dienstagnachmittag!


    Theaterkasse: Das sagen alle.


    Moritz: In diesem Fall möchte ich die Karten wieder abbestellen.


    Theaterkasse: Das geht leider nicht.


    Moritz: Wie bitte?


    Theaterkasse: So sind die Richtlinien: Jeder muss bezahlen, ob er kommt oder nicht.


    Moritz: Aber das ist doch ungerecht! Ich will den Thiel gar nicht sehen!


    Theaterkasse: Ungerecht wäre es, wenn die, die ins Theater gehen, dieses auch noch selber finanzieren müssten. Die können ja nichts dafür, wenn Sie nichts von Kunst verstehen. Wir werden Ihnen deshalb einen pauschalen Solidaritätsbeitrag von 5000 Franken berechnen.


    Moritz: Wie bitte? Wenn Herr Thiel so grossen Zuschauerandrang hat, warum spielt er dann nicht in grösseren Theatern?


    Theaterkasse: Wegen der CO2-Bilanz. Grosse Säle zu beheizen und zu belüften, braucht viel Energie. Deshalb spielt er nur noch vor ganz kleinem Publikum. Die Eintrittspreise sind dann natürlich auch dementsprechend teuer.


    Moritz: Aber das heisst ja, dass sich viele Zuschauer die Eintrittskarten für Thiels Vorstellungen gar nicht mehr leisten können!


    Theaterkasse: Das ist auch richtig so. Zu viele Zuschauer würden die CO2-Bilanz des Theaters nicht gut aussehen lassen. Ausserdem können die, die unbedingt ins Theater wollen, ja auch in eine Vorstellung am frühen Dienstagnachmittag gehen. Die sind immer leer. Und das ist doch auch Energieverschwendung, die ganzen Scheinwerfer ohne Publikum so lange brennen zu lassen.


    Moritz: Ich verstehe das nicht: Je mehr alle bezahlen müssen, desto weniger Leute gibt es, die es sich noch leisten können . . .


    Theaterkasse: Ja, denken Sie ruhig mal darüber nach.


    Moritz: Was ist, wenn ich die 5000 Franken nicht bezahlen will?


    Theaterkasse: Es sind jetzt schon 5144 Franken.


    Moritz: Wie das denn?


    Theaterkasse: Dieser Anruf kostet zwölf Franken pro Minute.


    Moritz: Was? Tut mir leid, so einen Schwachsinn bin ich nicht bereit mitzufinanzieren!


    Theaterkasse: Lustig! Das hat Thiel auch gesagt, bevor er ausgewandert ist.



    Andreas Thiel, Jahrgang 1971, ist Schriftsteller
    und Kabarettist. Der gebürtige Berner lebt in Island.
    Zurzeit tritt er mit seinem Bühnenprogramm
    «Politsatire 3» in der Schweiz auf.

    Auch mal ein paar Gedanken dazu:


    1. Verträge sind einzuhalten! (Das wussten schon die alten Römer.)


    2. Du bist in der komfortablen Lage, dass der andere etwas von Dir will (nämlich Geld zurück). Also müsste er den Rechtsweg beschreiten, wenn Du seinen Wünschen nicht einfach nachkommst. Kann sein, dass er es dann einfach mal mit einer Betreibung versucht. Davon bloss nicht einschüchtern lassen und ggf. "Rechtsvorschlag" erheben (ist eine simple Erklärung dem Betreibungsamt gegenüber, dass Du seine Forderung nicht akzeptierst). Da es ihm an einem sog. Rechtsöffnungstitel fehlt - schliesslich hat er nach Eurem Vetrag keine Zahlung von Dir zu bekommen - käme er auf dem Weg nicht mehr weiter und müsste dann den Betrag ordentlich bei einem Gericht einklagen.


    3. Der einzige Weg für ihn, aus dem Vertrag rauszukommen, wäre, wenn mit der "Ware" etwas nicht stimmt. Wenn Du ihm also Eigenschaften des 'S' versprochen hättest, die nicht der Wahrheit entsprechen. Er hat Dir aber selber gesagt, dass er einzig wegen der Kosten einer anderen Anschaffung vom Vertrag zurücktreten will. Wer weiss, ob er später (falls es mal hart auf hart kommen sollte) nicht doch etwas anderes - eben etwas den 'S' Betreffendes - behauptet. Da Du seine Erklärung nur mündlich erhalten hast, solltest Du über das heutige Telefongespräch sofort ein Gedächtnisprotokoll anfertigen. So im Stil "Heute um XX Uhr hat mich Hr. Y angerufen und erklärt...". So etwas hilft vor Gericht sehr, da die Beteiligten sich bekanntermassen nicht nach längerer Zeit noch genau erinnern, wer wann was gesagt hat. Dann hat so ein Protokoll erhöhte Glaubwürdigkeit.


    4.Lösungsvorschlag
    Du willst ja nicht einfach das Geld des andern ohne Gegenleistung behalten (falls doch, nicht zugeben! :D ), sondern einfach den 'S' zum vorgesehenen Preis loswerden. Dabei spielt es Dir - soweit ich verstanden habe - keine Rolle, wenn der Wagen nicht noch bis im Frühling bei Dir bleibt.


    Also: Dein Käufer soll umgehend einen "neuen Käufer" für den 'S' suchen. Dieser kann den Wagen dann gegen Barbezahlung des vorgesehenen Restbetrages bei Dir abholen. Wieviel er darüber hinaus noch dem "alten Käufer" als Teil der Kaufsumme bezahlt, braucht Dich nicht zu kümmern. Ebensowenig, wie er diese Zahlung sicherstellt, da hier das Prinzip Geld gegen Ware nicht funktioniert. ;)


    Ergebnis: Für Dich läuft alles wie gehabt, ausser, dass der 'S' vielleicht etwas früher weg ist. Der "alte Käufer" hat als Ergebnis seines Handelns etwas Aufwand, kann so aber selber entscheiden, wie schnell und mit wieviel Minus er aus der Sache rauskommt.

    Zitat von Kapo GR

    Autofahrer mit 4,2 Promille auf der A13 unterwegs


    Ein Personenwagenlenker ist am vergangenen Dienstagmittag in stark alkoholisiertem Zustand von Reichenau kommend auf der A13 in Richtung Chur gefahren.


    Die durch das Institut für Rechtsmedizin St. Gallen inzwischen ausgewertete Blutprobe ergab einen Wert von 4,2 Gewichtspromillen.

    Der Automobilist befand sich auf dem Heimweg von der Arbeit. Verschiedene Verkehrsteilnehmer meldeten der Notruf- und Einsatzzentrale die unsichere Fahrweise des Lenkers. Bei der Ausfahrt Chur-Nord konnte er dann von einer Patrouille der Kantonspolizei Graubünden angehalten und kontrolliert werden. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.


    "auf dem Heimweg von der Arbeit" 8| Was ums Himmels wille het dä für e Job? <amkopfkratz>


    vielleicht liegts auch am kraftstoff? 98 shell...


    Shell hat doch nur 95er und das V-Power mit 100 Oktan?


    Also beim 'S' z.B. bringt 100er kaum was, da die Motorsteuerung nur auf 98er und 95er ausgerichtet ist. Weiss aber nicht, wie das beim Civic ist...

    Würde trotzdem nichts nützen. Stell dir mal vor. Ein Politiker der alle kriminellen Ausländer ausschafen will. Der schaffts ja nicht einmal in den Gemeinderat... :D


    Das Problem dabei ist, dass genau die Parteien, die im Wahlkampf nach strengeren Gesetzen und Massnahmen rufen, gleichzeitig "weniger Staat" propagieren. Soll heissen man spart an Polizei, bei anderen Staatsstellen, bei Gefängnissen etc. Wer dann die harte Linie überhaupt durchsetzen soll, weiss man dabei nicht. Aber die "schlanker Staat und runter mit den Steuern"-Parole bringt eben auch viele Stimmen...


    De Feufer und s'Weggli verspräche und denn fett dinne hocke! <sabberlappen>

    aber kein Landesverweis...


    Die gerichtliche Landesverweisung wurde mit der letzten StGB-Revision abgeschafft. Es liegt nun also am Migrationsamt, ihn rauszuwerfen. Eine Verurteilung zu 4 1/2 Jahren wegen Gewaltdelikten reicht dafür locker.

    Wäre es eigentlich denkbar dass z.B. der Fahrtenschreiber für Privat-Autos beschlossen wird ohne dass das Volk darüber entscheiden kann?
    oder ist so etwas in diesem System nicht möglich?


    Da es sich um einen Eingriff in die persönliche Freiheit handelt, kann der Bundesrat das nicht in eigener Kompetenz in einer Verordnung regeln. Es braucht also eine Regelung auf Gesetzesstufe (z.B. einen Artikel im SVG), muss folglich durchs Parlament. Wenn National- und Ständerat es absegnen, dann untersteht es noch dem fakultativen Referendum. Heisst: jemand müsste 50'000 Unterschriften dagegen sammeln, damit es zu einer Volkasbstimmung kommt.

    Dank den Aargauern gibt es sie wieder, die Autopartei: :rolleyes:


    Erster Schultag
    Der Direktor ruft die Schüler auf:


    -"Mustapha El Ekhzeri"
    Anwesend


    -"Achmed El Cabul"
    Anwesend


    -"Kadir Sel Ohlmi"
    Anwesend


    -"Mohammed Endahrha"
    Anwesend


    - "Ala In El Sner"
    Stille im Klassenzimmer


    - "Ala In El Sner"
    Stille im Klassenzimmer


    Ein letztes mal: Ala In El Sner


    Jetzt steht ein Bub in der letzten Reihe auf und sagt:
    Das bin wahrscheinlich ich aber mein Name wird ALAIN ELSNER ausgesprochen

    Wer bietet mehr? :rolleyes:


    Also auf der Astra-Seite habe ich nichts gefunden:


    Liste der Neuerungen


    Ausser es würden gleich die anwendbaren europäischen Vorschriften (ECE-Normen) entsprechend geändert. Davon habe ich auch nichts gesehen. Dafür kenne ich jetzt die Definition eines Rades: "Ein lasttragendes rotierendes Teil zwischen dem Reifen und der Achse". :D